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Der Spieker
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Der
Spieker, ehemals ein Kötterhaus, stand ursprünglich
in der
Bauernschaft Aldenhövel, Lüdinghausen. Dort diente er
als Stroh und Kornspeicher (Spieker: plattdeutsch
für
Speicher).
Er wurde von vielen Freiwilligen Helfern des Heimatvereins an
seinem ursprünglichen Standort Stein für Stein
abgetragen und
in der Parkanlage "Auf der Horst" in Ottmarsbocholt wieder aufgebaut.
Er steht im Eigentum der Gemeinde Senden. |
| Heute dient er vor allem als Vereinshaus für den Heimatverein,
kann aber von allen
ortsansässigen Vereinen und Verbänden
für
Versammlungen und anderen diversen Veranstaltungen genutzt
werden. Der Spieker bietet Platz für ca. 40 Personen. So
können die Ottmarsbocholter dort nicht nur
regelmäßig
in der Plattdeuschen Runde Doppelkopf kloppen, oder sich an
Herdfeuerabenden die Zeit mit den neusten "Dönekes"
vertreiben,
auch die Gemeinde Senden nutzt den Spieker einmal die Woche
als
Gemeindeaußenstelle, um für die Belange der
Ottmarsbocholter
vor Ort präsent zu sein. |
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Im
Obergeschoss hat der Heimatverein ein kleines Heimatmuseum
eingerichtet. Die Sammlung umfasst ca. 400 Exponate. Zu sehen sind
kleine Ackergeräte und Werkzeuge, die in teilweise bereits
ausgestorbenen Handwerksberufen genutzt wurden. Außerdem sind
Haushaltsgeräte zu sehen die teilweise vor 100 Jahren die
Arbeit
der Hausfrau unterstützten. Star der Sammlung ist die
frühere
Kirchturmuhr, die mit viel Liebe von den Heimatvereinsmitgliedern
Werner Welslau, Baldur Nentwig und Herrn Gosmann restauriert wurde und wieder voll
funktionsfähig ist. |
2004 wurde im Heimatverein die Idee geboren, ein Backhaus, wie in
alten Zeiten gebräuchlich, zur Ergänzung des Spiekers
zu
bauen. In der folgenden Zeit wurde aus dem Projekt Backhaus, durch das
enorme positive Feedback, das neue Highlight in
Ottmarsbocholt.
Eingesegnet wurde das Backhaus am 12.08.2006 von Pfarrer Norbert
Ramers, der seinerzeit schon den Spieker eingesegnet hatte. Heute
bilden Spieker und Backhaus eine Einheit. Das im Backhaus gebackene
Brot findet oft nicht den Weg nach Hause, sondern wird direkt im
Spieker beim Austauschen der "Neuesten Dorfnachrichten" mit dem
klassischen Belag von Butter und Schinken, Käse oder
Griebenschmalz
und einem Stückchen Schwarzbrot verzehrt. Dann darf ein
Körnchen als "Verteiler" nicht fehlen. |
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Auf
der Rückseite des Spiekers, unter der großen alten
Weide,
lädt eine Sitzgruppe vorbeikommenden Radlergruppen zur Rast
ein.
Wenn diese sich rechtzeitig vorher anmelden, können auch sie
mit
leckerem Brot und den genannten Zutaten versorgt werden. Wenn Sie
selber backen wollen, ist auch das möglich. Eine kurze Mail an info@heimatverein-ottmarsbocholt.de
oder persönliche Ansprache des Vorsitzenden des Heimatvereins
reichen aus. |
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